KI als Teil einer neuen Prüfungskultur?!

Gerade das Thema Prüfungskultur bzw. die Bewertung von Schüler*innenleistungen beschäftigt Schulen. Viele Unsicherheiten entstehen – sie sind inhaltlicher Natur und berühren rechtliche Fragen. Sie greifen an einer der Grundlegitimationen von Schule an: Der Vergabe von Zeugnissen oder Beurteilungen, an der Funktion, in einem gesellschaftichen System Zugangsberechtigungen auszusprechen (oder eben nicht). Durch KI kommt es zu einer Verschiebung der Kompetenzen – weg von den Lehrkräften als Wissens- und Entscheidungsinstanzen, hin zu Schülerinnen und Schülern, die selbständige Wege wählen, um Wissen zu erlangen und sich zu Eigen zu machen. Was früher eine Kompetenz war: “Zu wissen, wo etwas steht und es für sich verfügbar zu machen” ist jetzt zu einem Problem geworden, da Betrugsvermutungen anspringen können und das Gefühl entsteht, nicht zu wissen, was die Schüler*innen selber können / selber gemacht haben. Es ist daher notwendig, den Prozess zu betrachten, der zu einem Lern- oder Entwicklungsergebnis führt und zur Beurteilung des Prozesses Kriterien festzulegen.

Interessenten

Diskussion:

Schreibe einen Kommentar